Stadtratskoalition für entschiedenen Ausbau des Radverkehrs

Gemeinsame Presseerklärung von CDU, B90/Die Grünen und FDP im Saarbrücker Stadtrat

Die Koalition aus CDU, B90/Die Grünen und FDP im Saarbrücker Stadtrat erwartet eine zügige Wiederbesetzung der Stelle des/der Radverkehrsbeauftragten für die Landeshauptstadt. Dies sei eine wichtige Voraussetzung, um die planerischen und baulichen Maßnahmen zur Stärkung der Radverkehrsinfrastruktur zu koordinieren und den Ausbau zügig voranzubringen. Weiterhin setzt sich die Koalition dafür ein, eine Stelle für eine/n Mobilitätsbeauftragte/n zu schaffen. Ergänzend sollte man wissen, dass alle wichtigen Maßnahmen im städtischen Arbeitskreis Radverkehr besprochen werden. Dort sind auch Vertreter des ADFC und anderer Organisationen, die sich um eine nachhaltige Stadtentwicklung kümmern, regelmäßig beteiligt. Dort ist auch Platz für Ideen und Anregungen.

“Damit die Mobilitätswende in Saarbrücken gelingt, müssen wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die umweltfreundlichen Verkehre zu stärken, wobei der Verkehrsentwicklungsplan unsere Leitlinie ist. Als Koalition im Stadtrat haben wir hierzu bereits etliche Impulse gesetzt, etwa, was die Umwidmung der Hohenzollernstraße zur Fahrradstraße oder die Einrichtung einer Fahrradzone im Nauwieser Viertel angeht. Außer Frage steht, dass zahlreiche weitere Maßnahmen folgen müssen, sei es im Bereich des Radverkehrs, Fußgängerverkehrs oder im Bereich der Mikromobilität. Dazu braucht die Stadt Fachkräfte, die sich diesen Themen widmen, Maßnahmen abstimmen, planen und koordinieren”, erklären die Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Stadtrat, Yvonne Brück und Torsten Reif.

„Als Koalition setzen wir auf durchgehende Radverbindungen. Wir werden in Zukunft Stückwerk vermeiden. Besonders wichtig ist uns der in Planung befindliche Komfortradweg von der HTW zur Universität. Der entschiedene und zügige Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur ist eine Grundvoraussetzung, um die Bürgerinnen und Bürger auch im Alltag zum Umstieg vom Pkw aufs Rad zu bewegen. Und es gilt auch, die Bedürfnisse von Kindern zu beachten und Konflikte z.B. mit Fußgängern zu vermeiden. Bei all dem wissen wir die Verwaltung an unserer Seite, nicht zuletzt bei der Suche nach Fördermitteln“, erklärt Hermann Hoffmann, der verkehrspolitische Sprecher der CDU.

“Gleichzeitig möchten wir gemäß unseres Koalitionsvertrages eine Stelle für eine/n Mobilitätsbeauftragte/n einrichten, die/der die Verkehre im Sinne einer funktionierenden Mikromobilität plant, koordiniert und Konflikte minimiert. Die Stärkung des Fahrradverkehrs ist der Koalition ein großes Anliegen, jedoch ist das Neben- und Miteinander aller Verkehrsteilnehmer wichtig. Daher brauchen wir ein Verkehrskonzept, das die Belange aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt”, so Hermann Simon stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP.

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