Grüne: Alte Einsegnungshalle im Echelmeyerpark könnte Alternative für das Café Zing werden 

Die Grünen im Stadtrat setzen sich dafür ein, eine Lösung für die Zukunft der beliebten Jazz-Kneipe “Zing” in der Landeshauptstadt zu finden. Sie sprechen sich dafür aus, die Alte Einsegnungshalle im Echelmeyerpark gastronomisch nutzbar zu machen mit dem Ziel, dem Café Zing dort eine neue Heimat zu geben. Die Verwaltung solle entsprechende Lösungen prüfen. Eine mögliche Nutzbarmachung der Alten Einsegnungshalle für gastronomische Angebote wird auch Thema der Sitzung des Werksausschusses GMS am heutigen Donnerstag sein.

Hierzu erklären die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, Jeanne Dillschneider, und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Heiner Engelhardt: 

 “Im Februar dieses Jahres erhielt die Betreiberin des beliebten Café Zing die Hiobsbotschaft, dass das in Privatbesitz befindliche Haus in der Richard-Wagner-Straße, in dem die Gaststätte seit 2015 betrieben wird, abgerissen werden soll. Sollte bis 30. September keine Lösung gefunden werden, scheint eine Zukunft für das Café in Saarbrücken unwahrscheinlich. Alle Bemühungen seitens der Stadt, eine Lösung zu finden, haben bisher noch nicht zum Erfolg geführt.

Es ist uns ein Herzensanliegen, für das Café Zing schnellstmöglich einen Alternativstandort zu finden. Die Besitzerin, Awa Taban Shomal, hat viel Herzblut in das Café gesteckt, es zu einer Gaststätte mit einzigartiger Wohlfühlatmosphäre gemacht, in der regelmäßig Jazz-Konzerte stattfinden. Das Café Zing bereichert die Kultur Saarbrückens enorm und durch eine Schließung ginge ein Stück kulturelle Vielfalt, die unsere Landeshauptstadt auszeichnet, verloren.

Nun werden Überlegungen angestellt, die alte Einsegnungshalle im Echelmeyerpark für gastronomische Angebote nutzbar zu machen. Wir halten diesen Standort unweit des Nauwieser Viertels für eine geeignete Alternative für das Café Zing und bitten die Verwaltung, zügig eine mögliche gastronomische Nutzung der Einsegnungshalle sowie der Außenflächen zu prüfen mit dem Ziel, dem Zing dort eine neue Heimat zu geben. Die gastronomische Nutzung würde darüber hinaus zu einer deutlichen Attraktivitätssteigerung und Aufwertung des Echelmeyerparks führen.”

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