“Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen”: CDU und Grüne im Saarbrücker Stadtrat begrüßen Unterstützung seitens der Landeshauptstadt

Der Stadtrat der Landeshauptstadt hat mit einer heutigen Beschlussfassung seine Bereitschaft dazu erklärt, einer möglichen Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) im Saarland beizutreten. Dazu wird die Stadt einen Letter of Intent unterzeichnen, womit sie sich aktiv an der Gründung der AG beteiligt. CDU und Grüne im Stadtrat begrüßen diese Entscheidung und sehen sie als wichtigen Schritt, um Kompetenzen auf städtischer und Landesebene zu bündeln und den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur in Saarbrücken nachhaltig voranzubringen.

“Unser Ziel ist es, bis Ende der Legislaturperiode den Anteil des Alltagsradverkehrs in der Landeshauptstadt auf 15 Prozent des Gesamtverkehrs zu steigern. Einige Weichen haben wir bereits gestellt, etwa mit der Ausweisung der Fahrradzone im Nauwieser Viertel und der geplanten Umwidmung der Hohenzollernstraße zur Fahrradstraße. Uns ist bewusst: An vielen Stellen besteht bezüglich der Radverkehrsinfrastruktur noch Nachholbedarf, insbesondere, was Schnittstellen zum Rad-Wegenetz anbelangt, für das das Land zuständig ist. Darum begrüßen wir, dass Saarbrücken nun seine Absicht erklärt, sich an der Gründung einer AGFK im Saarland zu beteiligen. Ziel der AG ist es, ein Netzwerk zum Informationsaustausch zwischen Land und den teilnehmenden Kommunen zu etablieren und Planungen miteinander abzustimmen”, erklärt die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, Yvonne Brück.

CDU und Grüne versprechen sich im Falle der Gründung der AGFK Saarland einen positiven Effekt auf den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur. “Solche Netzwerke haben schon in anderen Bundesländern Schule gemacht, etwa Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen.  Die dortigen Netzwerke unterstützen die Kommunen strategisch und operativ bei der Weiterentwicklung der Radverkehrsinfrastruktur, entwickeln Lösungen für Straßenabschnitte, Knotenpunkte und Plätze”, so Brück weiter.

“Einen weiteren positiven Aspekt einer AGFK sehen wir im Zugang zu Fördermitteln, der deutlich erleichtert werden soll. Darüber hinaus soll es Seminare, Fortbildungs- und Schulungsveranstaltungen, auch zum Thema Verkehrssicherheit geben – letztlich also eine Win-Win-Situation, von der der Radverkehr in der Landeshauptstadt deutlich profitieren wird”, ergänzt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, Hermann Hoffmann.

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