Rad- und Fußgängerverkehr: Stadtratskoalition setzt sich für bessere Erreichbarkeit des Rodenhofs ein

Gemeinsame Presseerklärung von CDU, B90/Die Grünen und FDP im Saarbrücker Stadtrat: 

Die Saarbrücker Stadtratskoalition weist im Zusammenhang mit den aktuellen Bauarbeiten am Ludwigskreisel darauf hin, dass neben der Einrichtung einer zusätzlichen Fahrspur ebenfalls Verbesserungen für den Rad- und Fußgängerverkehr sowie den ÖPNV vorgenommen werden. Gleichzeitig hält es die Koalition für geboten, die Anbindung des Rodenhofs an die Innenstadt für den Rad- und Fußgängerverkehr weiter zu verbessern. Sie setzt sich diesbezüglich für eine Ertüchtigung des Lützelbachtunnels (auch als “alter Postweg” bekannt) sowie eine Verbesserung der Erkennbarkeit der bestehenden Radwegeverbindung und der Wegeführung ein. 

“Aufgrund der positiven Entwicklung des Quartiers Eurobahnhof kommt es in Hauptverkehrszeiten häufig zu Engpässen, weshalb eine Optimierung in Richtung Ludwigskreisel nötig wurde. Dabei steht nicht nur eine erhöhte Leistungsfähigkeit der Straßen für den motorisierten Individualverkehr im Fokus. Flankierend dazu wird unter anderem die Busspur in Richtung Ludwigskreisel für den Radverkehr freigegeben. Hinter dem Bushaltepunkt werden die Radfahrer:innen künftig durch eine Rampe in den Seitenraum ausgeleitet und auf einem separaten Radweg zum Ludwigsbergkreisel geführt. Außerdem wird in der Grülingsstraße eine Querungshilfe entstehen, um die Wegebeziehung zum Rodenhof zu verbessern“, erklärt Hermann Hoffmann, bau- und verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion. 

Zusätzlich zu diesen Maßnahmen setzt sich die Stadtratskoalition für weitere Verbesserungen der Anbindung des Rodenhofs an die Innenstadt für den Rad- und Fußgängerverkehr ein. “Die Wegebeziehung zum Kreisel ist zwar wichtig und daher begrüßenswert. Allerdings böte sich eine weitere, verkehrstechnisch sicherere Wegeführung durch den Lützelbachtunnel an. Wir möchten dazu die bestehende Verbindung besser erkennbar machen. Hierfür soll auf beiden Seiten auf die Zufahrt zum Tunnel mit Hinweisschildern und auch Straßenmarkierungen hingewiesen werden. Außerdem soll die Wegeführung von der Innenstadt in den Tunnel in einem zweiten Schritt verbessert werden”, erklären die Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Stadtrat, Yvonne Brück und Torsten Reif.  

“Als Eisenbahnbauwerk befindet sich der Tunnel im Besitz der Deutschen Bahn. Eine Anfrage der Verwaltung im letzten Jahr hat ergeben, dass perspektivisch eine Ertüchtigung geplant ist. Wir sprechen uns dafür aus, dass diesbezüglich seitens der Stadt nochmals Gespräche mit der Bahn aufgenommen werden und Möglichkeiten für eine entsprechende zeitnahe Instandsetzung geprüft werden”, so Dr. Helmut Isringhaus, Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion abschließend. 

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