Urwaldprojekt vor Saarbrücken stärken und sichtbarer machen


Die Koalitionsfraktionen aus CDU, Bündnis90/Die Grünen und FDP,  fordern Umbenennung der Saarbahnhaltestelle Heinrichshaus

Die Koalitionsfraktionen fordern die Umbenennung der Saarbahnhaltestelle Heinrichshaus in „Urwald vor den Toren der Stadt“ oder einen ähnlichen Namen, der sich auf das Natur- und Umweltschutzprojekt bezieht. „Das 2002 unter der Federführung von Umweltminister a.D. Stefan Mörsdorf initiierte Projekt, hat sich mit seinem Partner, dem NABU, zu einem Erfolgsprojekt im Hinblick auf Natur- und Umweltschutz, Umweltpädagogik  und ganz nebenbei zu einem Besuchermagnet entwickelt“, so der Burbacher Stadtverordnete Andreas Neumüller. Die Ankündigung des Umweltministeriums im vergangenen Sommer, in Gespräche einzutreten, um die Projektfläche auf dann 2000 Hektar zu erhöhen, ist begrüßenswert und wird die Bedeutung dieses „Wildnisgebietes“ im „Europäischen Naturerbe“ Saarkohlewald  weiter steigern. Die Stadt solle mit der Umbenennung der angrenzenden Saarbahnhaltestelle ein öffentliches Zeichen der Wertschätzung für die im Projekt durch die Verbände geleistete Arbeit setzen, aber auch das Thema noch präsenter in der Öffentlichkeit machen“.

„Ein Antrag zur Schaffung der Voraussetzungen für die Umbenennung und Gespräche diesbezüglich mit der Saarbahn, unter Bürgerbeteiligung wurde von Koalitionsfraktionen in die heutige Sitzung des Verkehrsausschusses eingebracht und einstimmig verabschiedet“, so Yvonne Brück und Torsten Reif, die Vorsitzenden der Grünen-Stadtratsfraktion.

„Gerade mit Blick auf die neue Tourismusstrategie ist es aus unserer Sicht wichtig, solche einzigartigen Gebiete besser zu vermarkten, hierfür ist die Umbenennung der Haltestelle ein wichtiger Baustein“ so Dr. Helmut Isringhaus, Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion abschließend.

Verwandte Artikel