05.11.2019 | Grüne im Stadtrat Saarbrücken nominieren Barbara Meyer-Gluche einstimmig zur Bürgermeisterkandidatin

Der Stadtrat Saarbrücken hat in seiner letzten Sitzung die Stelle der Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Saarbrücken ausgeschrieben. Inhaltlich wird die Bürgermeisterstelle mit den Themen Finanzen und Nachhaltigkeit verbunden. In einer Sonderfraktionssitzung haben die Grünen im Stadtrat ihre Fraktionsvorsitzende und die ehemalige OB-Kandidatin Barbara Meyer-Gluche einstimmig für die anstehende Wahl nominiert.

Mit der 35-jährigen Saarbrückerin schicken die Grünen eine Expertin auf dem Gebiet der Finanzpolitik mit Verwaltungserfahrung ins Rennen, die zugleich in der Partei seit vielen Jahren ehrenamtlich aktiv und tief verwurzelt ist.
Die gebürtige Saarländerin war beste Volkswirtin ihres Jahrgangs an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Neben einem Master in Volkswirtschaftslehre hat sie dort vorher außerdem einen Magister Artium der Politikwissenschaften abgeschlossen. Nach ihrem Studium ist sie 2011 zurück ins Saarland gekommen. Beruflich war sie bis 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Finanz- und Haushaltspolitik in der Grünen Landtagsfraktion tätig. Seit über zwei Jahren arbeitet sie als Referentin in der Haushaltsabteilung im Ministerium für Finanzen und Europa. Sie ist dort als stellvertretende Referatsleiterin für Finanzplanung, Steuerschätzung, Bund/Länder- und Kommunalfinanzen zuständig.

In der Partei ist sie seit Jahren ehrenamtlich in unterschiedlichsten Funktionen aktiv. Seit 2018 ist sie Generalsekretärin der Grünen Saar, seit 2014 Kreisvorsitzende in Saarbrücken. Bei der Kommunalwahl im Mai hat sie mit dem Votum und größter Unterstützung der Partei als grüne OB-Kandidatin und Spitzenkandidatin für den Stadtrat Saarbrücken kandidiert. Die Grünen haben ihr Ergebnis in Saarbrücken quasi verdoppelt. Als Fraktionsvorsitzende hat sie die Koalitionsverhandlungen im Stadtrat in einem Verhandlungsteam geführt und ist schließlich mit der Empfehlung der Partei-Basis eine Koalition mit CDU und FDP auf Grundlage des ausgehandelten Koalitionsvertrages eingegangen.

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