06.12.2017 | Radspuren gehören auf die Straße

Die Wilhelm-Heinrich-Brücke muss dringend saniert werden. Zwangsläufig muss auch in der Folge die neue Fahrbahn markiert werden. Die Wilhelm-Heinrich-Brücke ist eine der wichtigsten Verbindungen über die Saar in der Stadt. Bis heute findet Radfahren auf dieser wichtigen Verbindung nicht statt! Mit der Erneuerung des Straßenbelages ergibt sich jetzt die Chance, diese Lebensader der Stadt an die heutigen Verkehrserfordernisse anzupassen Wenn es um die Auswirkungen der geplanten Fahrbahnmarkierungen geht, betreibt die CDU aktive Panikmache und erweckt den Eindruck, die Großbaustelle entstünde nur wegen den zusätzlichen Radwegen.
Wir unterstützen die Pläne der Verwaltung, die eine Radspur pro Richtung eingeplant hat. Auf den entsprechend markierten Radwegen können künftig die Radfahrer*innen im Verkehr mitfahren und werden für die Autofahrer*Innen als Verkehrsteilnehmer*innen sichtbar. Damit wird das Radfahren auch sicherer und eben nicht, wie von der CDU-Stadtratsfraktion vermutet, komplizierter und gefährlicher.Wechselnde Verkehrsführungen (von der Straße auf den Bürgersteig und zurück), wie von der CDU vorgeschlagen, sind eines der größten Risiken im Fahrradverkehr. 
Die geplante Sanierung ist also, unabhängig von der Neuverteilung der Fahrspuren, dringend notwendig, damit die Brücke nicht irgendwann mal über Nacht wegen gravierender Mängel komplett geschlossen werden muss. (Wochenspiegel-Kolumne „Die Stadtratsfraktionen informieren“ | KW 49 | Torsten Reif)

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