31.05.2017 | Filmhaus mit Zukunft

Was für eine Provinzposse! Da wird Ende 2016 vom Kulturdezernenten Thomas Brück ein Konzept für die Zukunft des Filmhauses vorgelegt und die selbst ernannten “Experten” im Stadtrat versuchen, mit fast schon verschwörungstheoretischen Argumenten, den Start zu verhindern. Zum Glück hat die Mehrheit im Rat nicht hingehört. Es gibt weder eine heimliche Privatisierung der Kultur, noch Luftnummern mit den Einnahmen. Im Gegenteil: Nach Jahren des „weiter so“ durch seinen Vorgänger, hat das Team um den Kulturdezernenten Brück eine interessante Mischung von Kinoprogramm und Themen der Wissenschaft gefunden. Durch die Zusammenarbeit mit camera zwo wird das Filmhaus außerdem ein modernes Profil erhalten.
Die Interessen der Menschen haben sich gewandelt und darauf müssen auch kommunale Einrichtungen reagieren. Mit den neuen Verantwortlichen sind erfahrene Personen gefunden worden, die mit viel Leidenschaft an der Neuausrichtung des Filmhauses arbeiten werden. Die vorgelegten Ideen zeigen ein wirklich durchführbares, finanzierbares und sinnvolles Konzept.
Für uns Grüne war es auch wichtig, dass der angestammte Standort in der Mainzer Straße erhalten bleibt und barrierefrei ausgebaut wird. Wir haben in den letzten Monaten versucht, darauf hinzuwirken. Ich bin sicher, dass das vorgestellte Ergebnis das Filmhaus neu beleben und auch wieder stärker in die Kulturszene einbringen wird. (Wochenspiegel-Kolumne „Die Stadtratsfraktionen informieren“ | KW 22 | José Ignacio Rodriguez Maicas)

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