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30.11.2016 | Mit Rückenwind(kraft) zur Energiewende

kol energiew klBis zum Jahr 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf 20 Prozent erhöht werden. Das ist das ehrgeizige Ziel der Landesregierung. Um dieses Ziel zu erreichen, ist auch der Bau von Windkraftanlagen notwendig. Windkraftanlagen sind eine umwelt- und klimagerechte Form der Energieversorgung. Bezogen auf die Landeshauptstadt können wir durch die geplanten Windräder immerhin über 4 % unseres Strombedarfes klimafreundlich produzieren und damit über 2 % unseres CO₂-Ausstoßes vermeiden. Ich schaue sorgenvoll auf den Widerstand der Bürger*innen gegen die geplanten Windkraftanlagen. Andererseits leben wir in einer Region mit dem AKW Cattenom vor der Tür und Kohlekraftwerke mit hohen Umweltbelastungen und den Risiken der fossilen Energieerzeugung. Erneuerbare Energien sind die nachhaltige und ökologisch sinnvollste Art der Stromerzeugung. Selbstverständlich sind die Eingriffe in die Natur nicht erfreulich, aber nach meinem Verständnis hinnehmbar, um eine schlimmere Umweltkatastrophe zu verhindern. Wir Grüne setzen uns für Windkraft ein, aber auch für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung. Wir möchten, dass jede*r die Möglichkeit hat, sich auch finanziell an der Energiewende zu beteiligen. Genossenschaften oder ähnliche Formen können dabei einen Beitrag leisten. Alles im allem hat jede*r etwas von der Energiewende und zwar etwas Positives. (Wochenspiegel-Kolumne „Die Stadtratsfraktionen informieren“ | KW 48 | José Ignacio Rodriguez Maicas)

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