20.09.2016 | Urwaldmarketing

Die Landeshauptstadt ist seit wenigen Tagen um eine Attraktion vor ihrer Haustür reicher. Zusätzlich zur bestehenden „Urwald-Tour“ gibt es nun einen weiteren zertifizierten Premiumwanderweg im Urwald vor den Toren der Stadt: den „Wilden Netzbachpfad“. Beide Wege schlängeln sich durch die von Menschenhand nun seit rund 20 Jahren weitgehend unberührte Wildnis und bieten so ein einzigartiges Naturerlebnis nicht nur für unsere Bürger*innen, sondern auch für Touristen von außerhalb. Wir Grüne finden es bedauerlich, dass Naturtourismus und Naherholung im Urwald leider noch hinter ihren Möglichkeiten zurück bleiben. Zum einen ist da die ausbaufähige ÖPNV Anbindung. Eine engere Taktung der Busverbindungen vom Saarbrücker Hauptbahnhof zur Haltestelle am Netzbachweiher insbesondere an Sonn- und Feiertagen würde dieses einmalige Ausflugsziel gewiss noch attraktiver machen. Zum anderen hat unser Urwald schlicht ein Bekanntheitsproblem, denn vielen Einwohner*innen und Besucher*innen Saarbrückens ist diese Attraktion vor den Toren der Stadt noch kein Begriff. Der Urwald braucht einfach ein besseres Marketing. Daher wird die Grüne Fraktion zum Beispiel gerne die sinn- und humorvolle Idee unterstützen, die Saarbahnhaltestelle Heinrichshaus in unmittelbarer Nähe zu einem der zahlreichen Urwaldeingänge in „Urwaldstation“ umzubenennen. Weitere Infos unter: www.saar-urwald.de (Wochenspiegel-Kolumne „Die Stadtratsfraktionen informieren“ | KW 38 | Timo Lehberger)

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