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10.06.2016 | LfS gibt grünes Licht für LKW-Fahrverbot Lebacher Straße – Oberbürgermeisterin Britz kann entscheiden

lkw verb leb str klDas von der grünen Stadtratsfraktion geforderte LKW-Fahrverbot für die gesamte Lebacher Straße kann realisiert werden. Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) erklärte gestern in der öffentlichen Sitzung des Bauausschusses der Stadt, dass er keine Einwände gegen ein LKW-Fahrverbot hat. Die Entscheidung müsse auf städtischer Ebene getroffen werden.

„Diese Aussage war für uns in der Art neu. Wir freuen uns, dass das LKW-Fahrverbot umsetzbar ist. Damit ist auch klar, dass Oberbürgermeisterin Charlotte Britz das von den Anwohnern lang ersehnte Verbot einrichten kann. Um die Forderung noch einmal seitens der Grünen Fraktion im Stadtrat zu bekräftigen, werden wir einen entsprechenden Antrag in den nächsten Stadtrat einbringen. So wie wir unsere Oberbürgermeisterin kennen, sind wir sicher, dass dieses Verbot im Sinne der Anwohner schnell umgesetzt werden wird. Außerdem sagte der LfS zu, dass er am Saarbrücker Kreuz an der A1 eine Umleitungsbeschilderung für den Transitverkehr Richtung Frankreich über die A8 Richtung Saarlouis anbringen werde. Bisher werden die LKWs immer noch über die A623 durch Saarbrücken geführt. Mir ist zwar ein Rätsel, warum diese Umleitung nicht schon längst ausgewiesen wurde, umso wichtiger ist es, dass sie jetzt schnell eingerichtet wird. So kann die A623 und die Camphauser Straße zumindest von dem Schwerlastverkehr aus dieser Richtung entlastet werden.“ erklärt der bau- und verkehrspolitische Sprecher der Stadtratsgrünen, Torsten Reif, die Bedeutung der gestrigen Aussagen.
Bereits im letzten Jahr stimmte die Koalition im Ausschuss für Bau, Verkehr und Freiraum bei Gegenstimmen der Opposition für den Antrag der Grünen, der ein LKW-Fahrverbot forderte. Seinerzeit war die Haltung des LfS zu dieser Thematik aber noch unklar.
„Jetzt sind wir sehr optimistisch, dass die Verwaltung diese Maßnahme umsetzt und möglichst bald ein Durchfahrtsverbot, wie von uns gefordert, umsetzt. Wir alle wissen, dass der LKW-Verkehr eine enorme Belastung für die Anwohner*innen der Lebacher Straße darstellt. Die Verbannung des Durchgangsverkehrs würde zumindest diese Belastung in der Lebacher Straße erheblich reduzieren. Außerdem würde man hiermit auch die vorbildlichen Aktivitäten der Bürgerinnen und Bürger, wie zum Beispiel im Verein „Malstatt gemeinsam stark“, honorieren und beweisen, dass sich das immer wieder eingeforderte bürgerschaftliche Engagement durchaus lohnen kann.“, sagt Reif abschließend.

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