02.06.2016 | Grüne wollen ökonomischen Strukturwandel in der Landeshauptstadt

Zur Debatte über den künftigen Bedarf an Industrieflächen in der Landeshauptstadt und die mögliche Erschließung des Naherholungsgebietes Käsbösch erklärt der Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der Bündnisgrünen im Stadtrat, Timo Lehberger:
„Die Stadtratsfraktion der SPD versucht in der Angelegenheit Käsbösch die Grünen auf rein ökologische Fragestellungen zu reduzieren. Wir aber verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz in der Standortpolitik. Kern der aktuellen Diskussion ist die Frage, wofür Saarbrücken seine knappen Flächen zur Verfügung stellt – für konventionelle Lärm- und Schadstoff emittierende Industriebetriebe oder für anspruchsvolle mittelständische Unternehmen, die beispielsweise vom It-, Forschungs- und Hochschulstandort Saarbrücken profitieren können.

Uns genügen weder die im Masterplan anstelle einer sachlich fundierten Prüfung formulierten sich selbstbegründenden Bedarfe, noch die Feststellung der SPD, man brauche solche Flächen eben dringend. Jedenfalls ersetzen solche Statements keine nachhaltige Standortpolitik.
Darüber hinaus sind wir Grünen erstaunt, dass die SPD, nachdem sie sich für ihr Projekt Mehrheiten außerhalb der Koalition gesucht und so Fakten geschaffen hat, nun eine sachliche Diskussionen einfordert.“

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