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23.02.2016 | rot-rot-grün: Sozialkaufhäuser in Burbach und Brebach werden eingerichtet

Ruken klDie rot-rot-grüne Koalition im Saarbrücker Stadtrat zeigt sich hoch erfreut über die schnelle Umsetzung des Stadtratsbeschlusses vom Dezember letzten Jahres zur Einrichtung von Sozialkaufhäusern. Die Koalition hatte zu diesem Zweck 150.000 Euro im städtischen Haushalt verankert. 

Der Sozialausschuss berät am Donnerstag über die Einrichtung je eines Sozialkaufhauses in Burbach und in Brebach durch das städtische „Zentrum für Bildung und Beruf“ (ZBB).
„Unsere Initiative zum lokalen sozialen Arbeitsmarkt trägt Früchte“, so Britta Blau, sozialpolitische Sprecherin der SPD. „Stadtverwaltung, ZBB, Regionalverband, Jobcenter und Landesregierung haben zügig und erfolgreich zusammengearbeitet. Ziel ist es, schon zum 1. Mai die erste Einrichtung in Burbach zu eröffnen. Für die Bürgerinnen und Bürger entstehen so günstige Einkaufsmöglichkeiten vor Ort, Langzeitarbeitslose erhalten Beschäftigung und Qualifizierung in einer realen Arbeitsumgebung.“
Rûken Tosun, Sozialpolitikerin der Grünen ergänzt: „Die Sozialkaufhäuser beleben das Geschäftsangebot in den beiden Stadtteilen. Durch die Aufbereitung und Weiterverwendung gut erhaltener Gegenstände werden zudem Ressourcen geschont. Die Projekte sind wichtige Bausteine zur Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen, insbesondere auch von Frauen. Sie ermöglichen ihnen eine Teilhabe am Arbeitsleben und können einen Beitrag zur Verbesserung des Familieneinkommens leisten.“

Patricia Schumann von der Linksfraktion zeigt sich erleichtert, dass es gelungen ist, endlich wieder zusätzliche Angebote für Langzeitarbeitslose zu machen. „Seit dem Wegfall der Bürgerarbeit sind mehr und mehr Einrichtungen geschlossen worden, zuletzt mit der Insolvenz der gabb. Mit unserem Vorstoß in den Haushaltsberatungen haben wir hier gegengesteuert. Mit dem ZBB haben wir einen erfahrenen Träger der Beschäftigungsförderung und Qualifizierung, der die weggefallenen Angebote zumindest zum Teil übernehmen kann. Wir hoffen, dass die Projekte nun langfristig weitergeführt werden können.“

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