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04.11.2015 | Positive Entwicklung bei Altkleidersammlung

Der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) wird ab 2016 in den dicht besiedelten Stadtteilen für die Sammlung von Altkleidern wieder Containern aufstellen und nicht mehr in der blauen Kombitonne einsammeln. Verschiedene karitative Organisationen und Verbände sollen sich an der Investition in die Container beteiligen und dafür einen Anteil an den Erlösen durch den Verkauf der Alttextilien erhalten. Unsere Stadtverordnete und Mitglied im Werksausschuss ZKE, Karin Burkart, erklärt hierzu:

altkleider foto„Die vor zwei Jahren eingeführte Kombitonne hat sich in der Umsetzung in den dicht besiedelten Stadtteilen, wie der Innenstadt, nicht bewährt. Insbesondere in Häusern mit Mehrgeschosswohnungen ist es schwierig, die Kombitonne richtig zu nutzen, sodass häufig Papier und Kleider gemischt in der Tonne landen. Unsere Fraktion begrüßt daher die Entscheidung des ZKE, Container für Altkleider in der Innenstadt aufzustellen und karitative Organisationen und Verbände an den Erlösen des Verkaufs der Alttextilien zu beteiligen. Wir setzen uns seit langem für eine bessere und gerechtere Altkleidersammlung, die auch karitativen Zwecken zugutekommt, ein.
Dabei bleibt der ZKE weiterhin für die Sammlung der Altkleider zuständig. Im Dachverband FairWertung e.V., dessen Mitgliedschaft zur Einhaltung klarer Standards für die Sammlung, Sortierung und Vermarktung von Gebrauchttextilien verpflichtet, können jedoch lediglich gemeinnützige Organisationen Partner werden. Unsere Fraktion wird diese Problematik im Werksausschuss ZKE thematisieren und sich dafür einsetzen, dass die gemeinnützigen Organisationen einen gerechten Erlös aus dem Verkauf der Alttextilien erhalten.“

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