05.09.2012 | Mehr Aufmerksamkeit für das Kaiserviertel

Die Straßenzüge zwischen der Bahnhofstraße und der Kaiserstraße wurden erneuert, die Futterstraße wurde in Abstimmung mit den Händlerschaft zur Fußgängerzone. Es wurde neu begrünt mit passender Möblierung und einem neuen Beleuchtungskonzept. Das „Kaiserviertel“ wurde zum „kleinen Herzen“ Saarbrückens. Der Zusammenschluss der HändlerInnen im Verein „Futterstraße“ war hierbei förderlich, auch für eine gute Kommunikation mit der Stadt.
Jetzt muss es weitergehen. Von der Bahnhofstraße aus sollten Angebote und Fachgeschäfte in den Seitenstraßen sichtbar gemacht werden, das gilt auch für den wöchentlich stattfindenden Futtermarkt, einem kleinen Feinschmeckermarkt im Kaiserviertel. Hinweisschilder, einladende Momente am Übergang Bahnhofstraße zu den Seitenstraßen sind erste Schritte zur Attraktivitätssteigerung. In Anbetracht der neuen Berliner Promenade und der weiteren Entwicklung des Mühlenviertels ist es notwendig, die Seitenstraßen neben der Bahnhofstraße an deren Anziehungskraft anzudocken.
Und auch der Verein will sich weiterentwickeln: in das „BID-Kaiserviertel“, einem Bündnis für Investition und Dienstleistung. HändlerInnen und HauseigentümerInnen wollen gemeinsam die nötigen Schritte zur Attraktivitätssteigerung gehen: mehr Sauberkeit, schnelle Graffitibeseitigung, Leerstandsmanagement und Mitwirkung bei städtischen Belebungsmaßnahmen sind nur einige Felder. Und dafür brauchen sie die weitere tatkräftige Unterstützung von Stadt, Land und auch der IHK.
Wir haben die Aktiven im Verein Futterstraße als sehr engagiert und kreativ erlebt und von einer positiven Entwicklung in diesem städtischen Bereich profitieren alle: BürgerInnen, HändlerInnen sowie die Stadt als Ganzes.

Thomas Brück

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