14.08.2013 | Eine Ära geht zu Ende

Am 31.7.2013 endete für Kajo Breuer seine Berufstätigkeit. In einer Feier im Festsaal des Rathauses wurden noch einmal sein Werdegang und seine Verdienste dargestellt. Die Oberbürgermeisterin und ich als Fraktionsvorsitzende ergriffen das Wort, bevor er sich selbst mit einer launigen Rede verabschiedete.
Solche Veranstaltungen sind immer besondere Termine, und so war es nicht verwunderlich, dass viele Wegbegleiter der Einladung gefolgt waren. 17 lange Jahre Stadtratsarbeit, danach Bürgermeister, kommissarischer Oberbürgermeister und schließlich Beigeordneter haben nicht nur Spuren bei ihm sondern auch in der Verwaltung hinterlassen. Dabei fiel es in seinen Wirkungskreis, die unterschiedlichsten Koalitionen auszuhandeln und zu erleben. Auf ein Rot-Grünes-Bündnis folgte ein Schwarz-Grünes und letztendlich das jetzige Rot-Rot-Grüne. Die Einrichtung des Zuwanderungs- und Integrationsbüros ist ebenso sein Verdienst wie die Rückführung von ZKE, die Verhinderung der Privatisierung des Klinikums und der erfolgreiche Kampf um die Müllverwiegung und dergleichen mehr. Schwierig stellt sich bis heute der Ausbau der Fahrradwege dar. Zwar ist es gelungen, die Stelle eines tatkräftigen Fahrradbeauftragten einzurichten, doch bleibt noch viel zu tun.
Auch wenn Veränderungen im Leben die Würze sein sollen, so trifft gleichzeitig die Zeile eines französischen Schriftstellers zu: Partir, c’est mourir un peu … Auch wenn Kajo Breuer Saarbrücken erhalten bleibt, ist er nicht mehr tagtäglich zu sehen, wie er mit Akten beladen mit dem Fahrrad ins Rathaus kommt um dann sein „aber“ in die Diskussion einzuwerfen.
Wir wünschen unserem Ex-Dezernenten alles Gute und seinem Nachfolger Thomas Brück gutes Gelingen.

Karin Burkart

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