13.01.2014 | Leben statt Zerstörung

Ich hoffe Sie alle, die diese Zeilen lesen, hatten schöne Weihnachtstage und haben den Jahreswechsel angenehm verbracht. Wenn wir die Bilder aus Amerika sehen oder entsprechende Berichte in der Zeitung über den dortigen Kälteeinbruch lesen, der zur Folge hat, dass Schulen geschlossen bleiben und Millionen Menschen von Schnee und Eiseskälte bedroht sind, wird uns vielleicht eher bewusst, auf welcher Insel der Glückseligkeit wir hier leben dürfen.
Ebenso wollen wir die vielfältigen Krisen, die einander verschärfen, die kaum mehr zu stoppende Erderwärmung, die das Überleben aller bedroht und nicht nur Eisbären ihren Lebensraum nimmt, ungern wahrhaben.
Der Klimawandel lässt sich nicht mehr wegdiskutieren. Kaum wahrnehmbar und damit kaum ins Bewusstsein der Menschen dringend, sind Klimafolgen wie das Auftauen der Permafrostböden, wodurch viel Methangas freigesetzt wird, die Übersäuerung der Meere oder der langsame Anstieg des Meeresspiegels. So wird das Artensterben beschleunigt, die Bodenfruchtbarkeit leidet, der Kampf um sauberes Wasser wird zunehmen und immer mehr Opfer fordern. Die Verteuerung der fossilen Brennstoffe führt zum Raubbau, die Kluft zwischen reichen und armen Menschen wächst dramatisch. Zudem wird der Wandel die Menschen auf der südlichen Halbkugel viel härter treffen als uns Mitteleuropäer.
n sich ist vielen klar, was getan werden muss: Radikaler Umbau der Industrieproduktion auf erneuerbare Energien, auch große Transformation genannt, verantwortlicher Umgang mit Rohstoffen, neue Mobilitätskonzepte, Energieeinsparung, Einübung in ein anderes, gutes Leben.
Sie sehen, auch im neuen Jahr bleibt viel zu tun und es kommt auf uns alle an.

Karin Burkart

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