29.03.2011 | Grünen-Stadtratsfraktion fordert ein Parkierungskonzept

Zu den Diskussionen über die Gebührenerhöhung und dann Rücknahme von Q-Park in Saarbrücker Parkhäusern teilt der Bau- und Verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Stadtratsfraktion Guido Vogel-Latz mit:

„Alleingänge von Q-Park schaden allen, wie die jüngsten Entwicklungen zeigen. Folgerichtig hat Q-Park die Gebührenerhöhung wieder zurückgenommen.
Dagegen ist ein abgestimmtes Vorgehen von Q-Park zusammen mit der Landeshauptstadt wichtig. Die Preise für Parkflächen, die von Q-Park bewirtschaftet werden sowie für die Parkplätze in Hand der LHS bzw. der städtischen Gesellschaft für Kommunalanlagen und Beratung Saarbrücken (KBS) sollten zusammengeführt werden.
Allerdings greifen Auseinandersetzungen allein über die Höhe der Parkgebühren viel zu kurz.
Notwendig ist stattdessen die Entwicklung eines belastungsfähigen Parkierungskonzeptes für Saarbrücken. Dazu gehört in erste Linie ein gutes Park & Ride Konzept, denn ein stressfreies Parken dient den AutofahrerInnen und trägt gleichzeitig zur Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität in der Stadt bei. Oder auch der Parkschein, der gleichzeitig zum Ticket für den ÖPNV wird, ist ein guter Weg, wie er in vielen anderen Städten bereits praktiziert wird. Auch die Qualität des Anwohnerparkens kann in Saarbrücken durchaus noch verbessert werden, z.B. durch die Ausweitung der Uhrzeit auf 22.00 Uhr.
Letztendlich würden wir es begrüßen, wenn sich Q-Park als Teil der Stadt begreifen und sich über die bisherige Zusammenarbeit mit der LHS hinaus stärker als städtischer Akteur einbringen würde. Wobei z.B. ein Kultursponsoring im Rahmen des Max-Ophüls Festivals durchaus das Image von Q-Park in Saarbrücken verbessern könnte.“

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