24.01.2014 | Integrationsprojekte brauchen Unterstützung aller

Stadtratratsfraktion begrüßt die Fortführung des Bundesprogramms

Eine gute Nachricht direkt am Anfang des Jahres: Über das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ können in Saarbrücken 20 Projekte weiter gefördert werden, die sich gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus stellen. Darüber freuen wir uns sehr, teilt die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Saarbrücker Stadtrat, Karin Burkart mit:

„Das Geld ist hier gut angelegt. Die Projekte können ihre erfolgreiche Arbeit für ziviles Engagement und demokratisches Verhalten und ihren Einsatz für Vielfalt und Toleranz auch in diesem Jahr fortsetzen.
Insbesondere freuen wir uns, dass auch vier Projekte für die Integration von Roma-Kindern an Saarbrücker Schulen weitergeführt werden kann.
Gespräche mit den Schulen haben uns gezeigt, wie wichtig und notwendig diese Arbeit ist. Und zudem zeigt das Engagement der Schulleitungen, LehrerInnen, Eltern und allen anderen Beteiligten Früchte in diesem nicht ganz einfachen Integrationsprozess.
Zusätzlicher Unterricht und Sprachkurse für Kinder und Eltern sind unumgänglich, da viele ohne deutsche Sprachkenntnisse nach Deutschland kommen, auch brauchen viele Eltern Unterstützung und Hilfestellungen bei Behördengängen. Dabei muss betont werden, dass die beteiligten Kinder integriert sind in die laufenden Klassen, es gibt keine „Extra-Klassen“ für Roma Kinder. Da es Förderangebote für alle Kinder gibt, ist es damit auch für die Roma Kinder nicht diskriminierend, während des normalen Schulalltags zu einem Förderangebot zu gehen. Solche guten Ansätze müssen verstetigt werden und nicht jährlich um öffentliche Zuwendungen bangen müssen. Denn auch ganz praktische und alltägliche Dinge, wie Ranzen, Stifte, Bücher aber auch zuweilen Medikamente müssen für die Kinder beschafft werden.
Von unserer Seite ein ganz dickes Lob für den Einsatz der Schulen und auch für das städtische Zuwanderungs- und Integrationsbüro, das die Umsetzung dieser 20 Projekte organisiert und zudem in einzelnen Projekten mitwirkt.“24.01.2014 | Update für das Projekt „Stadtmitte am Fluss“

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