11.07.2011 | Baumaßnahmen in der Feldmannstraße: Grünen-Stadtratsfraktion fordert Schutzstreifen für RadfahrerInnen und Lärm mindernden Asphalt

Ab Montag, den 11. Juli beginnen die Baumaßnahmen zur Sanierung der gesamten Feldmannstraße. Dazu erklärt der Verkehrspolitische Sprecher Guido Vogel-Latz:

„Wir begrüßen, dass die Feldmannstraße saniert wird. Deshalb möchten wir an die Vorschläge der AnwohnerInnen erinnern, die zur Erhaltung der Wohnqualität u.a. Schutzstreifen für RadfahrerInnen und den Einsatz von Lärm minderndem Asphalt angeregt hatten. Beides lässt sich jetzt im Rahmen der Sanierungsarbeiten unkompliziert umsetzen.

Positive Erfahrungen mit diesem speziellen Fahrbahnbelag hat die Stadt schon gemacht. Sowohl in der Dudweiler Straße als auch in der Metzer Straße wurden durch den lärmoptimierten Belag hörbare Entlastungen festgestellt. Messungen haben ergeben, dass nur noch jedes zweite bzw. dritte Fahrzeug wahrgenommen wird, d.h. obwohl sich am Verkehrsaufkommen nichts geändert hat, wird dem Hörempfinden suggeriert, dass nur noch die Hälfte bzw. ein Drittel der Fahrzeuge vorbeifährt. Die durchweg positiven Reaktionen der AnwohnerInnen dieser Straßen sollten deshalb zum Maßstab bei ohnehin anstehenden Sanierungen anderer viel befahrener Straßen in der Stadt werden. Die vergleichsweise geringen Kostensteigerungen sollten angesichts der für die BürgerInnnen spürbaren „Beruhigungen“ in Kauf genommen werden. Angesichts des vermehrten Verkehrsaufkommens durch das zukünftige Neubaugebiet Franzenbrunnen wäre dies zudem eine nachhaltige Investition, die sich spätestens dann, wenn der Franzenbrunnen bewohnt ist, für alle betroffenen BürgerInnen auszahlen wird.

Ebenso lässt sich bei den ohnehin anstehenden Baumaßnahmen ein Schutzstreifen für RadfahrerInnen in der Feldmannstraße einrichten. Auf die Gefährdung von RadfahrerInnen und FußgängerInnen hatten die AnwohnerInnen deutlich hingewiesen. Eben weil das Radfahren in der Feldmannstraße berechtigerweise von vielen als zu unsicher und zu gefährlich eingeschätzt wird, weichen die RadfahrerInnen auf den Bürgersteig aus, was wiederum für die FußgängerInnen nicht zuträglich ist. Hier könnte ein Schutzstreifen für die RadfahrerInnen preiswert für Sicherheit und Entspannung sorgen“.

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