07.07.2011 | Mehr Wohn- und Lebensqualität für Saarbrücken

Grünen-Stadtratsfraktion begrüßt Temporeduzierung auf der Stadtautobahn und fordert gleichzeitig mehr „Tempo 30 Zonen“

Anlässlich gehäufter Beschwerden von Saarbrücker BürgerInnen, dass zu viele AutofahrerInnen zu schnell fahren und damit sowohl Menschen gefährden als auch betroffenen AnwohnerInnen durch erhöhte Lärmbelästigung das Leben schwer machen, erklärt der Verkehrspolitische Sprecher Guido Vogel-Latz:

„Gegen Raserei und Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr gibt eine wirkungsvolle und zudem finanziell günstige Maßnahme: Temporeduzierungen zu verordnen. Zumindest was die Stadtautobahn angeht, wurde zwischenzeitlich hier eine unserer Hauptforderungen umgesetzt. Zwischen Malstatter Brücke und Kreisel St. Arnual wurde eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 80 bzw. 60 km/h veranlasst. Experten hatten hier schon öfters darauf hingewiesen, dass die ehemals angesetzten Höchstgeschwindigkeiten von 100 km/h und mehr für die engen Radien der Stadtautobahn viel zu gefährlich sind. Hier sind schon Unfälle passiert, die nur mit viel Glück nicht tödlich geendet sind.
Zum anderen führt diese Geschwindigkeitsreduzierung zu spürbaren Effekten im Bereich der Lärmreduzierung. Gerade sensible Punkte wie der Staden und der Bürgerpark werden durch die eingeleiteten Maßnahmen profitieren. Wir Grüne im Stadtrat begrüßen die Reduzierungen auch deswegen, weil damit schon vor dem Bau des geplanten Tunnels im Rahmen von „Stadtmitte am Fluss“ eine spürbare Emissionsentlastung für die Innenstadt erreicht wird. Werden diese Geschwindigkeitsreduzierungen jetzt auch noch kontrolliert und zudem für die LKW’s zeitnah ein Überholverbot in diesem Bereich angeordnet, könnte die Reduzierung eine optimale Wirkung zeigen.
Gleichzeitig müssen die „Tempo 30 Zonen“ in der Innenstadt und dort, wo es nötig ist, auch in den Stadtteilen weiter ausgebaut werden, damit Wohnen und Leben in Saarbrücken attraktiv bleibt. Beschwerden von BürgerInnen z.B. an der Heringsmühle in Fechingen oder auch in der Feldmannstraße dürfen nicht übergangen werden, denn Städte sind zum Wohnen da“.

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