21.09.2007 | Zum Wohle der Stadt

Grüne: Der Gewinn städtischer Unternehmen muss den BürgerInnen zugute kommen

Die Grünen im Saarbrücker Stadtrat unterstützen die Forderung des Finanzbeirates nach kleineren Aufsichtsräten in städtischen Firmen. Der Fraktionsvorsitzende Thomas Brück erklärt dazu: „Wir sind auch der Auffassung, dass die Aufsichtsräte zu groß sind, halten es aber für wichtig, dass prinzipiell alle im Stadtrat vertretenen Parteien dort repräsentiert bleiben.“ Auf keinen Fall dürfte es Versorgungsjobs für „verdiente“ Stadträte geben.

Die Grünen betonen, dass sie bisher an allen vom Finanzrat angesprochenen Schulungen teilgenommen hätten und bedauern es, dass diese Schulungen bei den anderen Fraktionen offensichtlich weniger Anklang fänden.

Ziel der städtischen Unternehmen müsse es sein, sich als kommunale Dienstleistungsunternehmen optimal aufzustellen und zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger tätig zu sein. Brück dazu: „Es darf hier nicht nur um Gewinnmaximierung gehen. Wichtig ist es, statt dem Shareholdervalue den Stakeholdervalue im Auge zu behalten. Und die städtischen Gesellschaften sollten sich auf ihr Kerngeschäft fixieren.“

Generell sei zu beobachten, dass private Anbieter nicht unbedingt besser wirtschaften als öffentliche wie die aktuellen Finanzprobleme der Deutsche Bank belegen.

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