14.12.2005 | Während Saarbrücken noch rechnet wird in Lebach gespart

Grüne: Müllverwiegung entlastet Geldbeutel der VerbraucherInnen

Aus aktuellem Anlass haben die Grünen im Saarbrücker Stadtrat ihre Forderung nach Einführung der Müllverwiegung erneuert. Das Beispiel Lebach beweise, dass die einfache Rechnung „Weniger Müll = niedrigere Gebühren“ aufgehe. Der Lebacher Abfall-Zweckverband hat am Morgen angekündigt, in Lebach die Müllgebühren zu senken während der Entsorgungsverband Saar (EVS) die Müllgebühren erhöht. Die Stadt Lebach ist wie die Landeshauptstadt Saarbrücken in punkto Müllabfuhr aus dem EVS ausgetreten. In Saarbrücken ist noch nicht klar, ob die Gebühren stabil bleiben. Da Saarbrücken den Hausmüll in der Verbrennungsanlage Felsen des EVS entsorgt, können sich Erhöhungen des EVS auch auf die Saarbrücker GebührenzahlerInnen auswirken. Der umweltpolitische Sprecher, Guido Vogel, erklärt hierzu: „Das Beispiel Lebach spricht Bände. Während dort mit dem Thema Müllverwiegung unideologisch und zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger umgegangen wird – der Bürgermeister hat ein CDU-Parteibuch, verschanzen sich CDU und FDP in Saarbrücken in ideologischen Schützengräben und tragen damit letztlich dazu bei, dass die Müllgebühren steigen.“ In den letzten Jahren seien in die Technik der Müllverwiegung schon über 1,5 Millionen Euro investiert worden. Nun sei es an der Zeit, diese verbraucherfreundliche Technik einzuführen. Nicht umsonst seien Eppelborn und St. Wendel dabei, dem Lebacher Beispiel zu folgen.

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