Mögliche Nutzung von eigenen Küchen für Kitas und Grundschulen prüfen!

CDU und B90/Die Grünen im Saarbrücker Stadtrat setzen sich dafür ein, bei künftigen Bau- beziehungsweise Umbaumaßnahmen von Kindergärten, Krippen und Grundschulen nach Möglichkeit den Einbau eigener Küchen mitzuprüfen. Ein entsprechender Auftrag wurde nun im Schulausschuss der Landeshauptstadt erteilt.

“Wir halten es für einen wichtigen pädagogischen Auftrag, Kinder bereits im frühen Alter an eine gesunde, ausgewogene Ernährung heranzuführen. Darum setzen wir bei allen Ausschreibungen für das Catering in den städtischen Bildungseinrichtungen auf den Einsatz hochwertiger Bio- und regionaler Produkte. Vergangene Ausschreibungen haben aber gezeigt, dass die Zahl der Caterer, die die Anforderungen in vollem Umfang erfüllen können, begrenzt ist. Daher und auch aufgrund der Tatsache, dass der Bedarf nach Mittagessens-Lieferungen wegen des fortschreitenden Ausbaus der Bildungseinrichtungen in Saarbrücken generell steigt, regen wir als Alternative den Einbau von eigenen Küchen in den Kitas und Schulen an”, erklären die CDU-Stadtverordnete Dr. Christel Weins, Mitglied des Schulausschusses, und Anke Schwindling, schulpolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion. 

“Auf eigene Küchen zurückgreifen zu können, die von städtischem Personal betrieben werden, würde auch etwaig steigenden Kosten für Essenslieferungen seitens der Caterer vorbeugen. Denn steigende Kosten würden für viele Eltern berechtigterweise ein Problem darstellen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass die Kinder in die Zubereitung des Mittagessens mit eingebunden werden, und ihnen so bereits wichtige Kenntnisse in der Ernährungsbildung vermittelt werden”, ergänzen die Grünen Stadtverordneten Jeanne Dillschneider und Heiner Engelhardt. 

“Laut Aussage aus der Stadtverwaltung hat das saarländische Bildungsministerium bereits Zuschüsse für die Einrichtung eigener Küchen in den städtischen Bildungseinrichtungen in Aussicht gestellt. Daher haben wir nun die Verwaltung mit der Prüfung der Umsetzung eines solchen Modells beauftragt”, so Dillschneider und Engelhardt abschließend. 

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