06.03.2018 | Grüne fordern Lkw-Durchfahrtverbotszone für Großraum Saarbrücken

Saarbrücken, 06.03.2018. Angesichts der aktuellen Diskussion um die Ansiedlung von DB Schenker in Ensheim und die Belastung durch den Schwerlastverkehr erneuert die Bündnis 90/Die Grünen-Stadtratsfraktion ihre Forderung nach einer Lkw-Durchfahrtverbotszone für Saarbrücken und Umgebung.

Auch wenn es aller Voraussicht nach nicht zur Ansiedlung von DB Schenker in Ensheim kommen sollte, sehen wir das Problem, dass deutlich zu viele Lkw in Saarbrücken und Umgebung unterwegs sind. Gerade im Bereich der Heringsmühle scheint der Schwerlastverkehr nach der langen Sperrphase der Fechinger Talbrücke deutlich zugenommen zu haben, da wohl viele die Strecke als willkommene Abkürzung für sich entdeckt haben. Das hat eine enorme Umwelt- und Lärmbelastung zur Folge und bedeutet eine große Einschränkung der Lebensqualität für die Bürger*innen. Außerdem entstehen beträchtliche Schäden an der Straßeninfrastruktur“, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Stadtratsfraktion, Torsten Reif, und schildert weiter: „Daher fordern wir Grüne im Sinne einer nachhaltigen und umweltschonenden Verkehrspolitik bereits seit Mitte 2016 für Saarbrücken und Umgebung eine Lkw-Durchfahrtverbotszone. Angesichts der aktuellen Diskussion über DB Schenker erneuern wir diese Forderung und sprechen uns für Verbote unter anderem für die L108, im weiteren Verlauf die B423, die Camphauser Straße, das Scheidter Tal und die Lebacher Straße aus. Insgesamt sollen im Großraum Saarbrücken Lkw nur noch im Rahmen des Ziel- und Quellverkehrs unterwegs sein können. Ausnahmen bilden die A6 und die A620.“

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