15.02.2018 | Neues Helmholtz-Zentrum: Grüne erwarten Impulse für IT-Branche

Saarbrücken, 15.02.2018. Anlässlich der heutigen Gründungsfeier des Helmholtz-Zentrums für IT-Sicherheit auf dem Saarbrücker Uni-Campus betont die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen die Wichtigkeit dieser Ansiedlung für die Entwicklung der IT-Branche an der Saar.

„Mit der Gründung des neuen Helmholtz-Zentrums steigt Saarbrücken in die erste Liga der Forschungseinrichtungen im IT-Bereich auf. Das Zentrum hat das große Potenzial, zum Impulsgeber für die Ansiedlung von weiteren Spitzenunternehmen aus der Branche zu werden und damit den Wissenschafts‐ und Technologiestandort Saarbrücken zu stärken“, erklärt Jose Ignacio Rodriguez Maicas, Sprecher für Technologie und digitale Infrastruktur der Grünen im Saarbrücker Stadtrat.

Das Helmholtz-Zentrum soll bis zum Jahr 2026 ausgebaut sein und 500 Forscher*innen beschäftigen. „Neben diesem direkten Beschäftigungsfaktor erwarten wir, dass durch den Technologietransfer viele weitere Arbeitsplätze in der Region für hochqualifizierte Nachwuchskräfte entstehen werden“, so Rodriguez Maicas weiter.

Dazu sei es entscheidend, die richtigen Anreize für Neuansiedlungen von Unternehmen zu schaffen. „Um bestmögliche Synergieeffekte zu erzielen, müssen möglichst hochschulnahe Standorte für potenzielle Ansiedlungen gefunden werden. Die Landesregierung muss dazu einen Campus-Entwicklungsplan erarbeiten“, fordert Rodriguez.

Am Saarbrücker Uni-Campus selbst seien weitere Ansiedlungen aufgrund der geografischen Gegebenheiten nahezu unmöglich. „Neue Flächen könnten in der Umgebung der Hochschule für Technik und Wirtschaft am Campus Alt-Saarbrücken entstehen. Es ist Aufgabe der Landesregierung, dafür zügig die konzeptionellen und planerischen Rahmenbedingungen zu schaffen. Denn nur mit einer zukunftsorientierten Standortpolitik werden Spitzeneinrichtungen wie das Helmholtz-Zentrum ihre Sogwirkung auf bestehende Unternehmen und Existenzgründer ausüben und den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Saarbrücken nachhaltig stärken können,“ so Rodriguez abschließend.

 

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