31.01.2018 | Radschnellroute: Grüne fordern zügige Umsetzung

Saarbrücken, 31.01.2018. Die Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt den Beginn der Planungen des Radschnellwegs von der HTW bis zur Uni und hofft, dass sie möglichst bald umgesetzt werden. Die Wilhelm-Heinrich-Brücke wird nach dem Umbau mit den beiden neuen Radspuren die Hauptverbindung zwischen den Saarufern, von der aus der Radschnellweg fortgeführt werden kann. 

“Im Verkehrsentwicklungsplan ist der Radschnellweg zwischen HTW und Uni schon gefordert. Der erste Schritt in diese Richtung wird in diesem Jahr mit der Fertigstellung der Wilhelm-Heinrich-Brücke vollzogen. Diese Verbindung mit den beiden breiten Radspuren über die Saar war dringend notwendig, damit Radfahren in der Stadt attraktiver wird. Der nächste Schritt ist folgerichtig der Ausbau einer der wichtigsten Verbindung in der Stadt. Der Radschnellweg soll auf der einen Seite der Brücke bis zur HTW und auf der anderen Seite bis zur Universität führen. Gerade ein Ausbau der Verbindung entlang des Meewiesertalweges ist dringendst geboten, da dort im heutigen Verkehr extrem viele Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern wie Rad mit Auto oder Rad mit Fußgänger entstehen. Wir sind gespannt auf die Planungen und gehen davon aus, dass sie zeitnah in den Gremien vorgestellt werden.” erklärt verkehrspolitischer Sprecher Torsten Reif.
Für die Grünen wäre die Umsetzung ein großer Schritt in Richtung Verbesserung der Alltagstauglichkeit der Radverkehrsinfrastruktur in Saarbrücken. Die Fraktion vertritt die Ansicht, dass ein Radschnellweg von der HTW zur Uni auch den Radverkehr entlang dieser Verkehrsachse deutlich verbessert.
“Mit dieser Maßnahme wird die Infrastruktur für Radfahrer*innen deutlich aufgewertet. Man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass alleine in Saarbrücken täglich 45.000 PKW-Fahrten unternommen werden, die kürzer als 2 km sind. Ich bin davon überzeugt, dass viele Menschen öfters mal das Auto stehen lassen, wenn die Radwege und Verbindungen attraktiver sind. Gerade und vor allem zwischen den beiden Stadtteilen St. Johann und Alt-Saarbrücken war das Pendeln mit dem Fahrrad bisher eher problematisch. Wenn die Autofahrten wiederum abnehmen, profitieren nicht nur die Radfahrer sondern auch die restlichen Autofahrer, die Fußgänger und letztlich alle Menschen in Saarbrücken von dem geringeren PKW-Verkehr”, sagt Torsten Reif abschließend.

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