05.07.2016 | Wo geht´s hier zur Steckdose?

Saarbrücken muss sich schon jetzt um die Mobilität der Zukunft kümmern. Nur so kann sich unsere Stadt für ihre Bürger*innen aber auch Gäste attraktiv präsentieren und wird nicht von der bundesweiten Entwicklung abgehängt. In diesem Bereich gibt es viele “Baustellen“ und erfreulicher Weise auch schon viele Ansätze. Wir Grüne setzen uns insbesondere für emissions- und geräuscharme Verkehre ein: Die E-Mobilität passt da voll ins Konzept. Laut dem zuständigen Bundesministerium sollen 2020 mindestens 1 Mio. Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren. Der Bund hat deshalb Förderprogramme für E-Mobilität in den verschiedensten Bereichen ins Leben gerufen. Lokal betrachtet, geht es aber nicht nur um E-Autos – E-Fahrräder sind bei der vielbeschworenen Saarbrücker Topographie ein ernst zu nehmender Mobilitätsfaktor. Beide Formen würden helfen, unsere Stadt von Emissionen fossiler Brennstoffe aber auch von Lärm zu entlasten. Entscheidender infrastruktureller Faktor ist dabei die Verfügbarkeit von Ladestationen für die Nutzer. Deshalb setzen wir Grüne uns dafür ein, dass die Stadtverwaltung schon heute innovative Konzepte entwickelt, sich um Fördermittel kümmert und in ihren Flächen- und Bauplanungen die entsprechende Infrastruktur in Form von E-Tanken berücksichtigt. Denn wir wollen, dass Saarbrücken den Anschluss an die Steckdose und damit die Zukunft nicht verpasst. (Wochenspiegel-Kolumne „Die Stadtratsfraktionen informieren“ | 27. KW | Simone Wied)

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