Themen der Woche
Tierschutzgerechte Lösung für Stadttauben gefunden!

Wir begrüßen, dass die Verwaltung für die Stadttauben des wegfallenden Taubenhauses am Lampertshof eine schnelle und tierschutzgerechte Ersatzlösung gefunden hat. Am Bormannspfad wird ein mobiler Taubenwagen mit Voliere eingerichtet, der die Versorgung der Tiere sicherstellt und das bewährte Augsburger Modell fortführt.
Unsere ursprüngliche Initiative zum Erhalt des Taubenhauses konnte aufgrund der Vorgaben von Q-Park nicht umgesetzt werden. Entscheidend ist jedoch, dass nun eine tragfähige Alternative vorliegt, die eine verlässliche Versorgung der Tiere gewährleistet und die tierschutzgerechte Regulierung der Stadttaubenpopulation ermöglicht.
Wir werden die Umsetzung der neuen Lösung aufmerksam begleiten. Wichtig ist, dass die Erfahrungen aus dem bisherigen Taubenhaus einfließen, der Betrieb eng begleitet wird und die Situation regelmäßig überprüft wird, um bei Bedarf nachsteuern zu können. Nur so kann das Konzept langfristig sowohl für die Tiere als auch für das städtische Umfeld funktionieren.
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Knappenroth muss Vorbild für modernes Wohnen werden

Die aktuelle Diskussion rund um den Knappenroth zeigt aus unserer Sicht deutlich: Die bisherigen Planungen für das Gebiet müssen überarbeitet werden. Gleichzeitig ist für uns klar: Das Projekt darf nicht aufgegeben werden – wir brauchen einen Neustart mit realistischen und zukunftsfähigen Zielen.
Der Knappenroth ist für uns mehr als nur eine Baufläche. Hier entscheidet sich, wie Saarbrücken in Zukunft wachsen und wie gutes Wohnen in unserer Stadt aussehen kann. Deshalb wollen wir die Entwicklung nicht stoppen, sondern neu und verantwortungsvoll ausrichten.
Die vorliegenden Erkenntnisse machen deutlich, dass die bisherigen Planungen in dieser Form nicht weitergeführt werden können. Ein einfaches „Weiter so“ hilft ebenso wenig wie ein kompletter Stopp. Stattdessen brauchen wir eine ehrliche Neubewertung der Fläche.
Dabei ist uns wichtig, die Sorgen der Anwohner:innen ernst zu nehmen – insbesondere mit Blick auf mögliche Altlasten, Hochwassergefahren und Verkehrsbelastungen. Akzeptanz entsteht nur durch Transparenz, Beteiligung und klare Prioritäten beim Umwelt- und Gesundheitsschutz.
Gleichzeitig bleibt der Bedarf an Wohnraum in Saarbrücken hoch. Wir wollen deshalb ein Quartier entwickeln, das diesen Bedarf deckt und zugleich hohe Lebensqualität bietet: mit einer guten Mischung aus Wohnformen, viel Grün, Aufenthaltsqualität und möglichst geringer Versiegelung. Der Knappenroth soll kein beliebiges Neubaugebiet werden, sondern ein Beispiel für modernes, nachhaltiges und lebenswertes Wohnen in Saarbrücken.
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Sparkassen-Neuentwicklung: Chancen für nachhaltige Entwicklung nutzen

Die geplante Neuentwicklung der Sparkassen-Hauptstelle am Neumarkt ist eines der wichtigsten Stadtentwicklungsprojekte der kommenden Jahre. Umso wichtiger ist es, dass die Landeshauptstadt ihre Möglichkeiten nutzt, klare Anforderungen an die Entwicklung dieses zentralen Standorts zu formulieren.
Wir begrüßen die Weiterentwicklung des Areals grundsätzlich. Gleichzeitig vermissen wir im Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans konkrete Ziele für Klimaanpassung, Aufenthaltsqualität und nachhaltige Mobilität. Gerade an einem so bedeutenden Standort sollten diese Aspekte von Anfang an berücksichtigt werden.
Stadtentwicklung bedeutet mehr als die Schaffung von Baurecht. Saarbrücken muss aktiv gestalten und deutlich machen, welche Qualitäten wir von wichtigen Projekten erwarten. Deshalb setzen wir uns im weiteren Verfahren für verbindliche ökologische und städtebauliche Qualitätsziele ein.
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Wärmeplanung ist Startschuss für konkrete Wärmewende in Saarbrücken

Am Dienstag haben wir im Stadtrat die Kommunale Wärmeplanung als wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung in Saarbrücken beschlossen. Damit liegt erstmals ein systematischer Fahrplan vor, wie die Abkehr von fossilem Gas und Öl hin zu erneuerbaren Energien, Wärmenetzen und effizienteren Gebäuden gelingen kann.
Die Zahlen zeigen deutlich, wie groß die Herausforderung ist: hoher Wärmeverbrauch und erhebliche CO₂-Emissionen machen den Wärmesektor zu einem zentralen Handlungsfeld der Klimapolitik. Gleichzeitig schafft die Wärmeplanung erstmals Orientierung für Bürger:innen und gibt Hinweise, wo sich Sanierungen, Wärmepumpen oder Wärmenetze künftig besonders eignen.
Jetzt kommt es auf die Umsetzung an: Die Wärmewende darf nicht bei der Planung stehen bleiben. Wir erwarten, dass die Stadt die priorisierten Maßnahmen zügig voranbringt und Fördermittel konsequent nutzt, um den Umbau der Wärmeversorgung entschlossen voranzutreiben.
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Mehr Schutz vor Catcalling und sexualisierter Belästigung im öffentlichen Raum!

Du gehst nach Hause – und wirst kommentiert, angepöbelt oder angestarrt. Für viele Frauen und Mädchen ist das Alltag im öffentlichen Raum. Unter dem Begriff Catcalling werden sexualisierte Belästigungen wie anzügliche Bemerkungen, Hinterherpfeifen, aufdringliches Anstarren oder andere unerwünschte sexualisierte Verhaltensweisen zusammengefasst. Studien zeigen, dass 42 % der Frauen in Deutschland bereits solche Erfahrungen gemacht haben und ein Großteil der Betroffenen diese als belastend oder einschüchternd empfindet.
Diese Formen von Belästigung wirken sich direkt auf das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum aus. Betroffene berichten, dass sie ihr Verhalten anpassen, bestimmte Orte meiden oder sich insbesondere in bestimmten Situationen unsicher fühlen. Catcalling trägt damit zu einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit und Teilhabe im öffentlichen Raum bei.
Wir fordern daher Bund und Länder auf, die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, um sexualisierte Belästigung im öffentlichen Raum wirksam zu bekämpfen. Wo Schutzlücken bestehen, braucht es klare und rechtssichere Regelungen, damit zuständige Stellen angemessen handeln können. Gleichzeitig sehen wir auch die Kommunen in der Verantwortung, durch Aufklärung, Sensibilisierung und Unterstützung von Betroffenen zur Verbesserung der Situation beizutragen.
Ziel bleibt ein öffentlicher Raum, in dem sich alle Menschen unabhängig von Geschlecht oder Alter sicher bewegen können.
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Veranstaltungen
Tag der Offenen Gesellschaft

Am Samstag stand beim „Tag der Offenen Gesellschaft“ der Gustav-Regler-Platz ganz im Zeichen von Begegnung, Austausch und gelebter Demokratie. Unter dem Motto „Tische und Stühle raus“ hatten die Stadtbibliothek, die Partnerschaft für Demokratie der Landeshauptstadt Saarbrücken, das Amt für Gesundheit, Prävention und Soziales, die Musikschule sowie das Adolf-Bender-Zentrum zu einem vielfältigen Aktionstag eingeladen.
Zahlreiche Bürger:innen nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über die Bedeutung einer offenen, vielfältigen und solidarischen Gesellschaft auszutauschen. Ein besonderes Highlight war das „Speed-Dating mit lebendigen Büchern“, bei dem Menschen ihre persönlichen Lebensgeschichten teilten und so neue Perspektiven eröffneten. Musikalische Beiträge der Jazzcombo der Musikschule sowie Mitmachangebote für Kinder rundeten das Programm ab.
Auch unsere Fraktionsvorsitzende Karin Burkart nahm an der Veranstaltung teil. Gemeinsam mit vielen engagierten Akteur:innen setzte sie ein Zeichen für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander. Auf dem beigefügten Foto ist sie gemeinsam mit Viola Bond zu sehen..
Aktionstag „Kommunen am Limit“

Am Montag haben wir gemeinsam mit unserem Fraktionsvorsitzenden José Ignacio Rodriguez Maicas und unserem sozial- und kulturpolitischen Sprecher Thomas Brass an der Foto- und Plakataktion der Landeshauptstadt Saarbrücken zum bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ vor dem Rathaus St. Johann teilgenommen.
Mit dem Aktionstag machen Städte, Gemeinden und Landkreise bundesweit auf ihre zunehmend schwierige finanzielle Lage aufmerksam. Die Kommunen übernehmen immer mehr Aufgaben – von der Kinderbetreuung über Schulen und soziale Leistungen bis hin zu Kultur, Sport und Mobilität. Gleichzeitig werden diese Aufgaben durch Bund und Länder häufig nicht ausreichend finanziert.
Die Folgen sind vor Ort deutlich spürbar. Während die Ausgaben insbesondere im Sozialbereich stetig steigen, fehlen den Kommunen zunehmend die finanziellen Spielräume für Investitionen und freiwillige Leistungen. Dabei sind es gerade diese Angebote, die die Lebensqualität in unseren Städten prägen: Kulturveranstaltungen, Jugendangebote, Sportstätten, Schwimmbäder, Parks oder eine leistungsfähige Infrastruktur.
Die kommunale Finanzkrise ist daher keine abstrakte Haushaltsfrage, sondern betrifft unmittelbar den Alltag der Bürger:innen Wenn Städte und Gemeinden dauerhaft unterfinanziert bleiben, geraten wichtige öffentliche Leistungen und Zukunftsinvestitionen zunehmend unter Druck.
Deshalb unterstützen wir die zentrale Forderung des Aktionstages: Wer Aufgaben überträgt, muss auch für deren Finanzierung sorgen. Bund und Länder stehen in der Verantwortung, die Kommunen nachhaltig zu entlasten und ihre Handlungsfähigkeit zu sichern.
Eröffnung der Sommerstraßen in Dudweiler

Seit Montag sind die Sommerstraßen in der Dudweiler Fußgängerzone offiziell eröffnet. Bis zum 12. Juli verwandelt sich der öffentliche Raum in einen Ort für Begegnung, Kultur, Spiel, Bewegung und nachbarschaftliches Miteinander.
Bei der Eröffnung war auch unsere Fraktionsvorsitzende Karin Burkart dabei. Gemeinsam mit vielen Bürger:innen, Vereinen und Initiativen wurde der Start eines vielfältigen Programms gefeiert, das in den kommenden Wochen zahlreiche Veranstaltungen für alle Generationen bereithält.
Die Sommerstraßen stehen für eine Idee, die wir Saarbrücker Grünen seit vielen Jahren unterstützen und in Saarbrücken initiiert haben: Straßen können mehr sein als reine Verkehrsflächen. Sie können Orte sein, an denen Menschen zusammenkommen, sich austauschen, spielen, Kultur erleben oder einfach ihre Nachbarschaft neu entdecken.
In den nächsten drei Wochen wird die Dudweiler Fußgängerzone zeigen, welches Potenzial in öffentlichen Räumen steckt, wenn sie zeitweise anders genutzt werden. Geplant sind unter anderem das generationenübergreifende Fest „Dudo-Action“, die Veranstaltung „Schools Out“ zum Ferienbeginn sowie zahlreiche weitere Angebote von Vereinen, Initiativen und engagierten Bürger:innen
Auch die Saarbrücker Grünen werden sich wieder mit verschiedenen Aktionen an den Sommerstraßen beteiligen und freuen sich auf viele interessante Gespräche und Begegnungen vor Ort. Wir laden alle herzlich ein, vorbeizukommen und die Sommerstraßen in Dudweiler zu erleben.
Eröffnung der neuen Räumlichkeiten der Pädsak

Am Mittwoch wurde die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten der Pädagogisch-Sozialen Aktionsgemeinschaft e.V. (PÄDSAK) in der Adalbertstraße 2 gefeiert. Zahlreiche Gäste nutzten den Tag der offenen Tür, um die neuen Räume kennenzulernen und sich über die vielfältige Arbeit des Vereins zu informieren.
Für uns war unser sozialpolitischer Sprecher Thomas Brass vor Ort. Gemeinsam mit Eva Jung-Neumann von der PÄDSAK tauschte er sich über die wichtige pädagogische und soziale Arbeit des Vereins aus. Die neuen Räumlichkeiten bieten künftig noch bessere Bedingungen für die vielfältigen Angebote und die Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien in Saarbrücken. Wir wünschen dem Team der PÄDSAK einen erfolgreichen Start in den neuen Räumen und weiterhin viel Erfolg bei seiner wichtigen Arbeit.
Fazit zu den Special Olympics

Mit den Special Olympics Nationalen Spielen 2026 hat das Saarland Sportgeschichte geschrieben. Rund 4.300 Athlet:innen, 110.000 Besucher:innen, Teilnehmende sowie Helfer:innen haben die Veranstaltung zur größten Sportveranstaltung gemacht, die jemals hier stattgefunden hat.
Saarbrücken stand dabei als Gastgeberstadt im Mittelpunkt und hat bewiesen, dass Inklusion, Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt gelebt werden können. Die Wettbewerbe in 27 Sportarten haben gezeigt, welche verbindende Kraft der Sport besitzt.
Besonders erfreulich ist für uns auch die starke Leistung der saarländischen Athlet:innen, die bis zum Ende der Spiele 87 Medaillen gewinnen konnten. Doch wichtiger als Medaillen und Platzierungen ist die Botschaft dieser Spiele: Jeder Mensch verdient die gleichen Chancen auf Teilhabe, Anerkennung und gesellschaftliche Wertschätzung.
Die Special Olympics haben Saarbrücken und das Saarland weit über die Region hinaus als offene, vielfältige und inklusive Gastgeber präsentiert. Nun gilt es, den Geist dieser Spiele in den Alltag mitzunehmen und die gewonnenen Impulse für mehr Barrierefreiheit, Teilhabe und Inklusion nachhaltig zu nutzen.
Termine kommende Woche
- Dienstag, 30.06., 16 Uhr: Sitzung des Behindertenbeirates, Raum 126, Rathaus St. Johann. Themen u.a. Neuwahl des 1. und 2. Vorsitzenden, Bericht zum Europäischen Behindertenausweis. Unser Ansprechpartner: Thomas Brass.
Donnerstag, 02.07., 16:30 Uhr: Wir nehmen an der Einbürgerungsfeier im Rathaus-Festsaal teil.
Freitag, 03.07., 18 Uhr: Wir sind bei der Eröffnung des Waldfests der Kulturgemeinschaft Pfaffenkopf auf dem Waldgelände oberhalb des Vereinslokals in der Rentrischer Straße zu Gast. - Freitag, 03.07., 19 Uhr: Wir nehmen der Eröffnung des Saarbrücker Altstadtfests auf dem St. Johanner Markt teil.
Fraktionssitzung
Aufgrund der Sommerferien finden in den kommenden Wochen keine öffentlichen Sitzungen statt.
Fragen, Ideen, Anregungen?
Ihr habt Fragen, Ideen oder Anregungen? Dann kontaktiert uns jederzeit gerne, entweder per Mail unter hallo@gruene-fraktion-sb.de oder 0681-905-1207. Gerne könnt ihr auch unsere zuständigen Stadtverordneten für die einzelnen Themenbereiche kontaktieren. Wer für was zuständig ist, erfahrt ihr hier.
