Zum Internationalen Frauentag am 8. März, der unter dem Motto „feministisch, furchtlos, fokussiert“ steht, bekräftigt die Grüne Stadtratsfraktion Saarbrücken ihren klaren Einsatz für echte Gleichstellung. Ein konkreter Fortschritt wird dabei im Jahr 2026 sichtbar: Das Frauen-Nachttaxi startet. Das Pilotprojekt, das die Fraktion in den Haushaltsberatungen 2024 mit angestoßen hat, ermöglicht Frauen vergünstigte Taxifahrten am Abend und in der Nacht. Hierfür werden Gutscheine im Wert von neun Euro bereitgestellt – eine deutliche Verbesserung gegenüber der ursprünglich vorgesehenen Förderung von fünf Euro.
„Der Internationale Frauentag erinnert daran, dass Gleichberechtigung keine Selbstverständlichkeit ist, sondern immer wieder neu erkämpft und verteidigt werden muss“, erklären Patricia Schumann, frauenpolitische Sprecherin der Grünen-Stadtratsfraktion, und die Fraktionsvorsitzende Karin Burkart. „Frauenrechte sind Menschenrechte – und sie müssen jeden Tag verteidigt und weiterentwickelt werden.“
„Wie konkrete Schritte aussehen können, zeigt sich in Saarbrücken im Jahr 2026 auch ganz praktisch: Mit dem Start des Frauen-Nachttaxis wird ein Projekt umgesetzt, das wir seit Jahren maßgeblich vorangetrieben haben und das die Sicherheit von Frauen spürbar stärken soll“, so Schumann und Burkart weiter. „Sicherheit darf kein Zufall sein – sie ist Teil gelebter Gleichstellung.“
Gleichzeitig bleibt Gewalt gegen Frauen eine große gesellschaftliche Herausforderung. Noch immer erleben viele Frauen und Mädchen Gewalt, Diskriminierung und strukturelle Benachteiligung. „Unser Ziel ist es, dass Saarbrücken ein sicherer Ort für Frauen wird – im öffentlichen Raum ebenso wie im privaten Umfeld. Dazu gehört, sowohl die tatsächliche Sicherheit als auch das individuelle Sicherheitsgefühl zu stärken. Das Frauen-Nachttaxi kann hier einen wichtigen Beitrag leisten, gerade auf dem Heimweg am Abend oder in der Nacht“, betonen Schumann und Burkart.
Darüber hinaus setzt sich die Fraktion weiterhin für den Ausbau von Schutzräumen und Beratungsangeboten ein. „Ein wichtiger Erfolg war die dauerhafte Finanzierung des Frauennotrufs Saar, die wir mit angestoßen haben. Ebenso stehen wir für das Recht auf eine anonyme, ergebnisoffene Schwangerschaftsberatung und für den Schutz vor Gehsteigbelästigung. Denn fest steht: Selbstbestimmung darf nicht verhandelbar sein“, ergänzen Schumann und Burkart.
„Für uns ist klar: Der Einsatz für Gleichstellung endet nicht mit dem Weltfrauentag. Entscheidend sind konkrete Verbesserungen im Alltag – von mehr Schutz und Beratung bis hin zu mehr Sicherheit auf dem Heimweg“, erklären Schumann und Burkart abschließend.
