10.01.2019 | Streit über Grabschmuck: Verwaltung soll Klarheit schaffen

Saarbrücken, 10.01.2019. Angesichts mehrerer Bürgerbeschwerden über angeblich entfernten Grabschmuck an einer Urnenwand des Saarbrücker Hauptfriedhofes wird sich die Grüne-Stadtratsfraktion im Ausschuss für Friedhofswesen über die Hintergründe der mutmaßlichen Vorfälle sowie die Richtlinien für die Aufstellung von Grabschmuck berichten lassen.

“Grabschmuck ist für viele trauernde Menschen ein wichtiger Bestandteil, um die Erinnerung an einer verstorbenen, geliebten Mitmenschen wachzuhalten. Daher ist damit auch pietätvoll und mit größtem Respekt umzugehen. Wir sind uns sicher, dass dies der Verwaltung sowie allen städtischen Mitarbeiter*innen, die sich um die Grabpflege kümmern, bewusst ist. Sollte es dennoch tatsächlich – wie von einigen Bürger*innen behauptet – dazu gekommen sein, dass bei Aufräumarbeiten Grabschmuck entfernt wurde, so muss in jedem Falle sichergestellt werden, dass dies ein bedauerlicher EInzelfall bleibt. Wir stellen daher auch einen Antrag für die nächste SItzung des Friedhofsausschusses am 29. Januar, wonach die Verwaltung darlegen soll, wie die erwähnten Aufräumarbeiten im Detail vonstatten gegangen sind und welche Vorgaben den städtischen Mitarbeiter*innen generell für den Umgang mit Grabschmuck gemacht werden”, erklärt die Stadtverordnete Karin Burkart.

Die Grünen werden sich insbesondere darüber berichten lassen, welche Richtlinien für die Aufstellung von Grabschmuck auf Saarbrücker Friedhöfen gelten. “Wie der Presse ebenfalls zu entnehmen war, herrscht bei manchen Bürger*innen Unsicherheit darüber, ob und in welcher Form Grabschmuck an Urnenwänden überhaupt aufgestellt werden darf. Daher soll die Verwaltung darlegen, welche Richtlinien hierzu sowohl für Urnenwände als auch für alle anderen Grabarten bestehen und die Öffentlichkeit darüber umfänglich informieren”, so Burkart abschließend.

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