25.10.2017 | Helmholtz-Ansiedlung: Grüne erleichtert über das Ende der Hängepartie

Die Grünen begrüßen die bekannt gewordene Lösung zur Ansiedlung des Helmholtz-Zentrums auf dem Gelände des Stuhlsatzenhauses. Das Gelände mit vorhandenem Baurecht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Institut für Cybersicherheit sei dafür ideal. Die Grünen-Politiker Tressel und Rodriguez Maicas fordern die Landesregierung auf, nun mit Nachdruck einen Campus-Entwicklungsplan zu erarbeiten, um dem Helmholtz-Institut auch eine echte Entwicklungsperspektive geben zu können.

Es brauche, so Rodriguez Maicas, zudem zügig Entwicklungsflächen in der Stadt, um auch neuen Forschungsinstituten eine Ansiedlung zu ermöglichen.

“Der Kauf des Stuhlsatzenhauses ist eine gute Lösung für die angestrebte Ansiedlung des Helmholtz-Zentrums für IT-Sicherheit in Saarbrücken. Damit wird die Ansiedlung auf dem bestehenden Campus ohne größere Eingriffe in die Natur möglich. Gleichzeitig erfüllt diese Alternative unsere Forderung nach einer Stärkung des Wissenschafts- und Technologiestandort Saarbrücken.” erklärt Jose Ignacio Rodriguez Maicas, Sprecher für Technologie und digitale Infrastruktur der Grünen im Saarbrücker Stadtrat.

Die Grünen-Politiker fordern deshalb nachdrücklich nun zügig einen Campus-Entwicklungsplan vorzulegen.
Dazu sagt der Landeschef der Grünen, Markus Tressel, MdB: „Wir brauchen endlich einen Plan, wo was unter welchen Umständen an der Universität räumlich noch möglich ist. Denn die geografische Lage des Universitätscampus macht weitere Ansiedlungen so gut wie unmöglich. Gerade dem Helmholtz-Zentrum muss durch einen entsprechenden Entwicklungsplan eine echte Perspektive auf dem Universitätscampus eröffnet werden.“

Nach Ansicht der Grünen ist der Universitätscampus mit der Helmholtz-Ansiedlung nun endgültig an seine Erweiterungsgrenze gekommen. Deshalb braucht, so der Sprecher der Grünen Stadtratsfraktion, die Landeshauptstadt dringend neue, hochschulnahe Entwicklungsflächen, um ansiedlungswilligen Instituten, aber auch Existenzgründern und jungen Unternehmen, zukünftig eine solche Hängepartien zu ersparen.

„Neue hochschulnahe Flächen könnten in der Nähe der HTW in Alt-Saarbrücken entstehen. Ein Wissenschaftsquartier in attraktiver und hochschulnaher Innenstadtlage bietet nicht nur für die Forschenden gute Voraussetzungen, sondern hat auch das Potenzial, Alt-Saarbrücken einen Entwicklungsschub zu bringen. Es müssen daher nun die konzeptionellen und planerischen Voraussetzungen geschaffen werden.“, so Markus Tressel abschließend.

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