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26.10.2015 | Grüne begrüßen Parkzone auf dem Rodenhof und fordern weitere Schritte

Die Landeshauptstadt richtet im Stadtteil Rodenhof für freitags und samstags sowie an Tagen, an denen unter der Woche Fußballspiele im Ludwigsparkstadion stattfinden, eine Anwohnerschutzzone für das Parken ein. Mit dieser Maßnahme soll der Parkdruck in dem zum Teil hoch verdichteten Viertel gelindert werden. Der bau- und verkehrspolitische Sprecher der Stadtratsgrünen, Torsten Reif, erklärt hierzu:

rodenhof parkzone kl„Wir begrüßen diese Maßnahme ausdrücklich als wichtigen, richtigen und längst nötigen Schritt hin zur Entlastung des Rodenhofs. Die grüne Ratsfraktion hat bereits lange vor der Diskussion um den Umbau des Ludwigsparkstadions ein Verkehrskonzept für dieses Quartier eingefordert.
Noch vor einem halben Jahr schloss die Verwaltung eine solche Parkzone zur Entlastung der Anwohner während des regulären Spielbetriebs sowie bei Großveranstaltungen im Stadion oder in der Saarlandhalle aus. Entsprechend positiv überrascht uns, dass in diesem Punkt nach allem Anschein ein Umdenken stattgefunden hat.
Um den innerstädtischen Verkehr wirksam zu steuern und die AnwohnerInnen dauerhaft zu entlasten, dürfen Maßnahmen zur Reduzierung des Parkdrucks nicht als Flickenteppich eingeführt werden. Die jetzt angekündigte Parkzone sehen wir daher nur als ersten Schritt auf dem Weg zu dem angekündigten Verkehrskonzept rund um den Ludwigspark und dem Verkehrsentwicklungsplan für das gesamte Stadtgebiet. Wir werden darauf drängen, dass weitere Schritte folgen. So gilt es zum Beispiel jetzt zu verhindern, dass sich bei Veranstaltungen der Parkdruck in andere Wohngebiete wie die Rußhütte verlagert.
Grundsätzlich muss das Ziel verfolgt werden, dass die BesucherInnen von Großveranstaltungen vermehrt auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen, um deren reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können.“

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