24.03.2009 | Bürgerbeteiligung Landwehrplatz

Der Erfolg eines Projektes misst sich insbesondere daran, wie zufrieden die Bürgerinnen und Bürger damit sind. Deshalb freuen wir uns, dass die Verwaltung in den nächsten drei Monaten mit den Bürgerinnen und Bürgern am Landwehrplatz ins Gespräch kommen möchte, um sie zu fragen, wie sie die bauliche und gestalterische Umsetzung des Platzes einschätzen und wie zufrieden sie mit seiner Nutzung und Pflege sind. Befragt werden sollen sie auch dazu, welche Entwicklungsmöglichkeiten sie für den Landwehrplatz sehen und wie er in das Nauwieser Viertel integriert werden kann. Die Themen Vandalismus und Falschparken, auf die einige Bürgerinnen und Bürger hingewiesen haben, sollen bei diesem Treffen auch zur Sprache kommen. In die Umgestaltung des Landwehrplatzes hat die Stadt im letzten Jahr rund 2,7 Millionen Euro investiert. Die breite Bürgerbeteiligung im Vorfeld des Umbaus muss nun unbedingt ausgewertet werden. Denn Bürgerbeteiligung darf sich nicht nur auf die Planung beschränken, sondern muss sich auch auf die Umsetzung einer Projektidee beziehen. Deshalb haben wir bereits im Herbst 2008 ein entsprechendes Reflexionstreffen gefordert. Von Seiten der Verwaltung wurde uns zugesichert, dass im Frühjahr ein solcher Termin stattfinden sollte. Als Anfang 2009 noch keine dahingehenden Schritte unternommen wurde, haben wir im letzten Bauausschuss erneut einen Antrag gestellt, dem alle Fraktionen zugestimmt haben. Wir sind uns sicher, dass nur durch solche Reflexionsgespräche Fehler korrigiert und die Pflege und Unterhaltung eines Projektes zielgenau durchgeführt werden können. Deshalb werden wir auch bei allen anderen städtischen Projekten genau darauf achten, dass die Bürgerinnen und Bürger angemessen beteiligt werden. Denn die Menschen in der Innenstadt und in den Stadtteilen sind ein entscheidender Hebel für Veränderungen und tragfähige Zukunftskonzepte für unsere Landeshauptstadt.

Thomas Brück

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